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Ressourcenleichte Lebensstile: denkhausbremen startet Dialogplattform für Umweltverbände und Postwachstumsakteure

denkhausbremen möchte Umweltverbände und Postwachstumsakteure in einen Dialog bringen. Warum das für beide Seiten zum Vorteil sein kann?

Die Umweltverbände tun sich schwer mit der wachstumskritischen Debatte. Das hat seine Gründe: Die Öffentlichkeit erwartet von ihnen konkrete Lösungen für aktuelle Probleme. Vor diesem Hintergrund sind erfolgreiche Kampagnen gegen renommierte Konzerne greifbare Resultate – im Gegensatz zu abstrakten Debatten über die Grenzen des Wachstums.

Der für die Verbände so wichtige Spendenmarkt funktioniert nach der gleichen Logik: BürgerInnen wollen mit ihren Spenden möglichst zählbare Ergebnisse erzielen. Vermiedene Schäden und Genügsamkeit an sich lassen sich jedoch nur schwer bewerten.

Zugleich gibt es zunehmend mehr Menschen, die sich für Alternativen zum Wachstumsdenken einsetzen. Viele haben sich auf den Weg gemacht, einen ressourcenleichten Lebensstil in die Praxis umzusetzen: In diesem Bereich engagieren sich u.a. WissenschaftlerInnen und auch viele kleine Initiativen.

Bislang gibt es zwischen den großen Umweltverbänden und der jungen dynamischen Postwachstums-Szene wenige Berührungspunkte. Hier setzt die Dialogplattform von denkhausbremen an: Umweltverbände wie BUND, Greenpeace, NABU und WWF sind professionell gemanagt und mitgliederstark. Mit ihrer Erfahrung und ihrem politischen Gewicht sind sie in der Lage, bislang akademisch geprägten Ideen aus der Postwachtumsdebatte für die Praxis zu operationalisieren. Der Lohn für die Umweltverbände wären innovative Impulse für ihre Kampagnenarbeit.

Im Dialog möchte dieses Projekt Chancen und Zielkonflikte ausfindig machen sowie Handlungsfelder benennen, in denen eine Transformation mit Hilfe der Umweltverbände in der Praxis gelingen kann.

denkhausbremen freut sich über Kommentare, Diskussionsbeiträge, Kritik und Rückenwind!