Bremer Speiseplan

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Gemeinsam Mittagessen in der Kantine kann was Schönes sein. Wäre nur gut zu wissen, dass dabei kein Chlorhuhn aus Übersee oder von unterbezahlten Arbeitstrupps zerlegtes Hormonfleisch auf die Bremer Teller kommt.

Daher hat denkhausbremen das Projekt bremer-speiseplan.de ins Leben gerufen: Regionale Lebensmittel aus verantwortungsvoller Produktion sollen in Zukunft in Bremer Kantinen Vorfahrt haben. denkhausbremen will Behörden, Landwirte/innen, Politiker/innen, Kantinenbetreiber/innen, Kunden/innen und Verbände an einen Tisch bringen und gemeinsam Lösungswege finden.

Beginnen wollen wir beim Fleisch. Warum? Da ist besonders viel durch die industrielle Produktion aus dem Lot geraten. Zum Beispiel kontrolliert eine handvoll Agrarkonzerne die konventionelle Geflügelwirtschaft in Deutschland. Das geht auf Kosten der Tiere, Landwirte/innen und Verbraucher/innen.

Was kann zu einer Lösung beitragen? Bio-Label geben eine wichtige Orientierung, ebenso die regionale Herkunft. Hier bleiben Fragen offen: Produziert die Bauernfamilie aus dem Bremer Umland, die ihre 70 Milchkühe im Sommer ohne Gütesiegel auf die Wiese schickt, schlechtere Lebensmittel als der Biogroßproduzent für Lidl & Co.?

Bei aller Leidenschaft für besseres Essen sollten wir auch im Auge haben, dass die Kantinenbetreiber/innen oftmals an der Grenze der Wirtschaftlichkeit arbeiten. Es ist unser Ziel, dass dieses Projekt in allen Bremer Stadtteilen wirkt. Auch dort, wo Menschen ohne dickes Portemonnaie leben.

Gehört nicht auch deutlich weniger Fleisch auf den Speiseplan der Zukunft? Haben Sie auch Ideen für einen besseren Bremer Speiseplan? Diskutieren und handeln sie mit!

Dieses Projekt wurde gefördert von:

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