Zwischen Kranichen, Kühen und Kinderfesten – Umweltengagement in der Uckermark
Wie engagieren sich Menschen in der Uckermark für Natur und Umwelt – und wo hakt es dabei? Unsere Autorin Katja Neels von der Bürgerstiftung Barnim-Uckermark hat zugehört: in Gesprächsrunden mit Aktiven aus Verbänden, Bürgerinitiativen und Bildungseinrichtungen, mit Einzelkämpfer*innen und vielen, die sich selbst gar nicht als „Umweltaktive” begreifen würden. Ein Stimmungsbild. Gastbeitrag von Katja Neels Wenn im Herbst die Kraniche über den kleinen Ort Mescherin ziehen, stehen Menschen an der Oder und schauen in den Himmel. Für einen Moment ist allen klar: Diese Landschaft ist wertvoll. Sie gehört geschützt. Und sie verbindet. Im Alltag aber ist das oft komplizierter. Eine Region, viele Stimmen Das Engagement für Natur, Klima und Umwelt in der Uckermark ist lebendig – und voller Spannungen. Es findet in Dorfgemeinschaftshäusern und auf Äckern statt, in Gemeinderäten, bei Kinderfesten und an Küchentischen. Getragen wird es von Ehrenamtlichen, Landwirt*innen, Feuerwehrleuten und Bürgermeister*innen – aber auch von Menschen, die sich nie als „Umweltaktive” verstanden haben, bis ein Bauantrag oder ein Windrad vor der Tür sie dazu machte. Die Region ist dabei gut aufgestellt: von NABU-Regionalverbänden …

