Zukunftslabore von unten

Plattform für Initiativen aus dem einkommensschwachen Teil der Gesellschaft

Die globale Profit-Ökonomie bestimmt mittlerweile die Lebenswirklichkeit von großen Teilen der Bevölkerung. Eine Folge davon ist, dass sich unsere Gesellschaft zunehmend in Gewinner und Verlierer spaltet. Die Vermögenden sichern sich umfangreiche politische Einflußnahme. Das bedroht den sozialen Zusammenhalt und unsere parlamentarische Demokratie.

Die Perspektive der Menschen mit geringem Einkommen und Armutserfahrung ist derzeit in der öffentlichen Debatte nicht angemessen vertreten. “Zukunftslabore von unten” stellt daher Initiativen aus diesem Teil der Gesellschaft vor. Sie wurden von Betroffenen selbst mitinitiiert und setzen sich erfolgreich für eine solidarische Gesellschaft ein. Diese Initiativen leisten einen relevanten Beitrag zur Debatte über zentrale gesellschaftliche Zukunftsfragen.

Die Zukunft gehört allen!
Die Zukunft gehört allen! Von Michael Gerhardt und Peter Gerhardt „Die Kultivierung der Abstiegsangst seit der Einführung der SGB II-Gesetze (Hartz 4)  hat viel Schaden an der Demokratie angerichtet.” Diese
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„Menschen mit Armutserfahrung als Experten der eigenen Situation anerkennen“
Zur Abschlussveranstaltung des Projekts „Zukunftslabore von unten“ unter dem Motto „Wie einkommensschwache Menschen sich selbst organisieren, selbst vertreten und so an der Gesellschaft teilhaben…“ konnte das denkhausbremen-Projektteam zahlreiche Vertreter*innen der
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Erika Biehn (VAMV): Ich möchte ein Sandkorn im Getriebe sein!
Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) wurde 1967 als „Verband lediger Mütter“ gegründet. Er vertritt heute bundesweit die Interessen von 2,7 Millionen Einelternfamilien, von Familien also, in denen
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Erwerbslosenparlament Meck.-Pomm.: Unsere Arbeit wird anerkannt und geachtet!
denkhausbremen hat Karl-Heinz Figas und Jürgen Kehnscherper vom Erwerbslosenparlament Mecklenburg-Vorpommern am 01.02.2019 in Schwerin besucht und dieses Interview geführt. denkhausbremen: Wie kam es zur Gründung des Erwerbslosenparlamentes? Karl-Heinz Figas: Die
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Armutsnetzwerk: Unsere Stärke liegt in den Kompetenzen und Kontakten der Aktiven
Das Armutsnetzwerk e.V. ist ein Zusammenschluss von Menschen mit Armutserfahrung sowie Initiativen, Organisationen und Personen, die sich dem Kampf gegen Armut und Ausgrenzung gewidmet haben. Das Armutsnetzwerk ist seit 2015
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ALSO Oldenburg: Wenn wir was machen wollen, dann machen wir das auch!
Die ALSO (Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg e. V.) ist eine der ältesten unabhängigen Erwerbsloseninitiativen in Deutschland. denkhausbremen hat die Aktiven am 30. Januar 2019 in ihren Räumlichkeiten besucht und dabei dieses Gruppeninterview
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Nikolas Migut: Die Öffentlichkeit wird empathisch, wenn sie sich angesprochen fühlt.
Nikolas Migut ist erster Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins StrassenBLUES e.V.. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Obdachlosen kreative Wege aus der Armut aufzuzeigen. Der Verein will in den gemeinsamen
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Leander Scholz: Die SPD braucht eine neue Vorstellung von Gemeinsinn.
Leander Scholz im Gespräch mit denkhausbremen über die Zukunft der SPD. Leander Scholz lebt als Schriftsteller und Philosoph in Berlin. denkhausbremen: In den 70er Jahren war die Hochzeit der Sozialdemokratie. Ein
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Selbstvertretung wohnungsloser Menschen: Sich ein Stück an Würde zurückholen.
Das Koordinierungstreffen der Selbstvertretung wohnungsloser Menschen tagte vom 22. bis zum 25. Oktober 2018 in Freistatt (Niedersachsen). denkhausbremen war am 24.10.18 vor Ort und hat dieses Gruppeninterview u.a. mit Jürgen
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Martin Tertelmann (Denkfabrik): Spaltung unserer Gesellschaft etwas entgegensetzen!
Martin Tertelmann ist Koordinator der Denkfabrik – Forum für Menschen am Rande sowie Bereichsleiter für Presse und Medien des Sozialunternehmens Neue Arbeit gGmbH in Stuttgart. Für bundesweites Aufsehen sorgte die
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Frank Jäger (Tacheles): Selbst Akteur sein und nicht komplett fremdgesteuert leben.
Frank Jäger ist seit 2006 als Sozialberater, Referent und Onlineredakteur für den Wuppertaler Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein Tacheles e.V. tätig. Darüber hinaus ist er seit 2008 zusammen mit Harald Thomé Herausgeber
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Sprachlosigkeit zwischen den Milieus überwinden
Die Demokratien in den europäischen Industriestaaten stehen im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung vor zahlreichen Herausforderungen. Die Gesellschaft driftet von der materiellen Leistungskraft immer weiter auseinander. Es lassen sich zahlreiche
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Förderhinweis: Das Projekt “Zukunftslabore von unten” wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert.