Stachelig, geschmeidig und alles dazwischen: Was die Umweltbewegung heute sein muss
Strategischer Denkraum von denkhausbremen versammelt führende Köpfe der Umweltbewegung Stachelig, eckig, empathisch, sozial und geschmeidig. Je nachdem – oder auch alles gleichzeitig. So in etwa könnte die Quintessenz nach drei Stunden intensiver Debatte lauten. Zumindest, wenn es darum geht, was überlebenswichtige Aggregatzustände der Umweltbewegung sein könnten, um in rauen Zeiten zu bestehen. In kollegialer Atmosphäre kamen Praktiker:innen und Leitungsebene der bundesweit relevanten Umweltverbände, deren Dachorganisationen sowie Expert:innen aus Umweltbundesamt und Bundesamt für Naturschutz beim „strategischen Denkraum” in Berlin ins Gespräch. Auch an Bord war der denkhausbremen-Projektbeirat aus Kolleg:innen, Presse und Bundespolitik. Ein roter Faden war zunächst das denkhausbremen-Debattenpapier „Umweltbewegung im Miteinander: Demokratisch. Fair. Wirksam.“ und den darin aufgeworfenen Fragen. Unter anderem ging es darum, wie Menschen jenseits der Öko-Zielgruppe von der Umweltbewegung angesprochen werden. Zu spüren war die Bereitschaft, sich tatsächlich mit anderen Lebenswelten auszutauschen, ohne gleich mit dem Blaulicht auf dem Kopf und erhobenem Zeigefinger die seligmachende Wahrheit zu verkünden. Dabei wurden klare Lücken ausgemacht: Für Menschen, die keine Schubkarre voller Geld haben, um sich ein E-Auto zu kaufen oder mal eben ihre …










