Autor: Peter

Sei dabei: Anleitung zum Einmischen!

Deine Erfahrung zählt: Mach mit bei der Anleitung zum Einmischen! Anleitungen und Ratgeber gibt es viele. Doch was es nicht gibt, ist eine Sammlung echter Erfahrungen von Menschen mit kleinem Portemonnaie oder am Rande der Gesellschaft, die sich zusammengetan haben und sich für ein solidarisches und gerechtes Morgen einsetzen. Genau eine solche Sammlung – wie eine Initiative auf die Beine gestellt und dauerhaft am Laufen gehalten werden kann – möchte denkhausbremen gemeinsam mit dir, seinen Freund:innen und seinen Partnerinitiativen erarbeiten. Unser Ziel: Wir wollen andere motivieren, ebenfalls aktiv zu werden und sich einzumischen. Und dafür brauchen wir dich: Du weißt, wie man anfängt, wo es hakt und was hilft, dranzubleiben: Was habt ihr ausprobiert? Was hat geholfen? Was ist schiefgegangen? Und was hättet ihr damals gern gewusst? Habt ihr euer Ziel nicht erreicht, aber trotzdem etwas gewonnen? Fragen über Fragen, die wir gern mit euch diskutieren und deren Antworten wir gemeinsam mit euch zusammentragen würden, zu einer Anleitung zum Einmischen: einer Sammlung, die Lust macht, sich zu engagieren. Was ihr über Jahre gelernt habt, kann …

Book Your Ticket Now: Conference „Closing the Biomass Gap“ / 17-19 Nov 2026

+++ Registration for our conference „Closing the Biomass Gap“ is now open +++ We would be delighted to welcome you to Lychen by the lake this November for the European conference „Closing the Biomass Gap“. Time: 17 November 2026, 14:00 – 19 November 2026, approx. 11:30 Venue: Schlüßhof 1, 17279 Lychen (one hour north of Berlin) Nearest train station: Fürstenberg (Havel) Language: English Register now Closing the Biomass Gap: shared solutions to meet biomass demand within planetary boundaries The updated EU Bioeconomy Strategy raises urgent questions about the future availability and use of biomass in Europe. As demand for biogenic raw materials keeps growing, the challenge is no longer only how to expand supply, but how to stay within ecological limits while ensuring fair and sustainable resource use. The European Commission’s Joint Research Centre concludes that a significant biomass gap is likely to emerge unless decisive action is taken. We want to respond with solutions: concrete, constructive and, where necessary, uncomfortable. denkhausbremen, Fern and Ekoskog invite researchers, civil society actors and policy experts to explore …

Stachelig, geschmeidig und alles dazwischen: Wie die Umweltbewegung heute sein muss

Strategischer Denkraum von denkhausbremen versammelt führende Köpfe der Umweltbewegung   Stachelig, eckig, empathisch, sozial und geschmeidig. Je nachdem – oder auch alles gleichzeitig. So in etwa könnte die Quintessenz nach drei Stunden intensiver Debatte lauten. Zumindest, wenn es darum geht, was überlebenswichtige Aggregatzustände der Umweltbewegung sein könnten, um in rauen Zeiten zu bestehen. In kollegialer Atmosphäre kamen Praktiker:innen und Leitungsebene der bundesweit relevanten Umweltverbände, deren Dachorganisationen sowie Expert:innen aus Umweltbundesamt und Bundesamt für Naturschutz beim „strategischen Denkraum” in Berlin ins Gespräch. Auch an Bord war der denkhausbremen-Projektbeirat aus Kolleg:innen, Presse und Bundespolitik. Ein roter Faden war zunächst das denkhausbremen-Debattenpapier „Umweltbewegung im Miteinander: Demokratisch. Fair. Wirksam.“ und den darin aufgeworfenen Fragen. Unter anderem ging es darum, wie Menschen jenseits der Öko-Zielgruppe von der Umweltbewegung angesprochen werden. Zu spüren war die Bereitschaft, sich tatsächlich mit anderen Lebenswelten auszutauschen, ohne gleich mit dem Blaulicht auf dem Kopf und erhobenem Zeigefinger die seligmachende Wahrheit zu verkünden. Dabei wurden klare Lücken ausgemacht: Für Menschen, die keine Schubkarre voller Geld haben, um sich ein E-Auto zu kaufen oder mal eben ihre …

Umweltbewegung im Miteinander: Demokratisch. Fair. Wirksam.

Diskussionspapier von denkhausbremen: Warum es sich gerade jetzt für die Umweltverbände lohnen könnte, mit neuen Strategien an alte Erfolge anzuknüpfen Wie bleibt die Umweltbewegung in rauen Zeiten relevant? Hier geht es zum Diskussionspapier von denkhausbremen auf diese Herausforderung. Den Inhalt haben wir uns nicht aus den Fingern gesogen – hier kommen die Meinungen von Menschen zur Geltung, die bisher wenig mit Ökoverbänden zu tun hatten. Dafür haben wir zu Veranstaltungen in Gasthöfen, Dorfgemeinschaftshäusern und Klassenzimmern eingeladen. Außerdem haben wir zahlreiche Kolleg:innen aus den Umweltverbänden in Einzelinterviews befragt. Und natürlich sind wir selbst schon lange Teil der Bewegung. Das vorliegende Papier ist ein Mix aus alledem. Wir danken unseren Gesprächspartner:innen für die offenen Worte und die großartigen Gedanken. Das hat uns Freude gemacht und inspiriert. Wir würden uns freuen, wenn euch das beim Lesen auch so geht. Wie ihr feststellen werdet: Vieles ist nicht vollkommen neu – aber es gibt konkrete Anhaltspunkte, in welche Richtung in Zukunft weiter gedacht und gemacht werden könnte. Dennoch haben wir im Moment eher viele Fragen. Die Antworten dazu möchten wir …

Butter bei die Fische: Was die Umweltbewegung tun kann, wenn die Gesellschaft andere Sorgen hat.

Es lief schon mal besser für den Umwelt- und Klimaschutz – und damit für die Umweltverbände. Zwar hält nach wie vor eine breite Mehrheit der Bevölkerung Umweltschutz für notwendig und wichtig. Doch das Thema ist längst aus den Top-Prioritäten gerutscht. Gleichzeitig schrumpft der Spielraum für kritisches gesellschaftliches Engagement, während Demokratien unter Druck geraten. Für die Umweltbewegung ist das eine herausfordernde Gemengelage. Darüber wollen wir ins Gespräch kommen – mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus den Verbänden und Impulsen von außen. Die Umweltbewusstseinsstudie des Umweltbundesamtes (UBA) ist so etwas wie der Pulsmesser der Umweltpolitik in Deutschland. Seit 2022 zeigt sie einen klaren Trend: Die Bedeutung von Umweltthemen nimmt in der öffentlichen Wahrnehmung ab. Gesundheit, Bildung, soziale Ungleichheit, wirtschaftliche Entwicklung und die Angst vor Krieg rücken dafür in den Vordergrund. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Klimaschutz – bis vor Kurzem noch ein zentrales politisches Projekt. Greta Thunberg hat in Davos den Mächtigen die Leviten gelesen, Panik angeordnet, und die von ihr inspirierten Fridays-for-Future-Demos waren Massenevents. Angela Merkel galt als selbsternannte Klimakanzlerin. Klima war überall! Mittlerweile – …

Andere mitnehmen ist das Gegenteil von miteinander sprechen…

Sind Umweltverbände und Klimabewegung auf dem sozialen Auge blind? Oder etwas weniger konfrontativ gefragt: Könnte es sein, dass die Umweltbewegung erfolgreicher wäre, wenn sie besser in der Bevölkerung verankert wäre und soziale Gerechtigkeit dabei eine zentrale Rolle spielen würde? Genau darum ging’s bei der „Butter bei die Fische“-Tagung von denkhausbremen. Die Ausgangsthese: Grüne Öko-Projekte erreichen nur dann genug Schwerkraft, um dauerhaft erfolgreich zu sein, wenn Lasten und Nutzen fair verteilt sind – und wenn auch die Lebenswirklichkeit des privilegierten Teils der Bevölkerung beeinträchtigt wird. Das Besondere an der Veranstaltung in Berlin-Mitte: Da saßen Leute auf dem Podium, die sonst eher nicht bei den üblichen Berlin-Mitte-Runden am Start sind. Zum Beispiel Engagierte und Lokalpolitiker*innen aus der Uckermark, die ganz konkret an der Energiewende vor Ort arbeiten – und dabei mitten in den Auseinandersetzungen rund um Windräder und Solarfelder stehen. Oder Aktivistinnen aus Bremen, die sich für bezahlbaren Wohnraum starkmachen und für Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben. Vorausgegangen waren intensive Debatten in Bremen mit dem Aktionsbündnis „Menschenrecht auf Wohnen“ sowie in Brandenburg mit der …

„Zukunft für alle“ – ein Abend, viele Stimmen

Zukunft für alle! Das ist ein sehr großes Versprechen. Vielleicht zu groß für einen einzigen Abend. Andererseits war das aber genau der richtige Rahmen für unsere Debatte im mittigsten Berlin. Und ja, wenn auch nicht alle, so waren doch viele gekommen, um hier über eine solidarische Zukunft nachzudenken. Menschen aus den unterschiedlichsten Ecken unserer Gesellschaft: Wohnungslosgewesene, Aktivist:innen mit Armutserfahrung, Behinderte, Geflüchtete, Fachleute aus Verbänden bis hin zu Spitzenpolitikern. Gemeinsam ging es auf die Suche nach dem sozialen 1,5-Grad-Ziel – nach einer besseren Ausgabe unserer Gesellschaft: gemeinschaftlich und menschlich. Wie der Zufall es wollte, war ganz in der Nähe kurz zuvor die neue Bundesregierung in spe vor die Presse getreten. Mit dem üblichen Tamtam wurde die schwarz-rote Einigung bei den Koalitionsverhandlungen verkündet. Unvergessen dabei der vorausgegangene Wahlkampf, bei dem insbesondere die C-Parteien mit populistischen Einsparphantasien ausgerechnet bei Bürgergeldempfänger:innen geglänzt haben. Am Status quo – dem krassen Unterschied zwischen Oben und Unten – führte auch an diesem Abend kein Weg vorbei. An den fast 20 Millionen Mitbürger:innen, die arm oder akut armutsgefährdet sind, und das in einem …

Klimabäume für Bremen

Mit der Klimakrise treten Hitzewellen immer häufiger und heftiger auf. Besonders betroffen sind Menschen in städtischen Ballungsräumen, die sich durch ihre dichte Bebauung zu sogenannten Wärmeinseln mit besonders hohen Temperaturen verwandeln können. Anhaltend hohe Lufttemperaturen wirken sich negativ auf das Wohlbefinden der Menschen aus und können zu gravierenden gesundheitlichen Belastungen führen. Hier sorgen städtische Bäume für eine deutliche Entlastung, indem sie Mikroklima und Luftqualität verbessern. Förderung der Gesundheit Bäume haben einen kühlenden Effekt auf die Stadt: Sie spenden Schatten und fördern die Verdunstung, wodurch die Temperaturen in ihrer Umgebung gesenkt werden. Studien haben bewiesen, dass Stadtbäume die Lufttemperatur in ihrem Umfeld durchschnittlich um 2,5 °C abkühlen.  Bäume sorgen für frische und saubere Luft: Sie produzieren Sauerstoff, filtern Schadstoffe und Feinstaub aus ihrer Umgebung. Ein großer Baum kann täglich bis zu 13 kg Sauerstoff produzieren. Durch das Absorbieren von Luftschadstoffen wie Kohlenmonoxid, Stickstoffdioxid und Schwefeldioxid tragen sie dazu bei, das Risiko von Atemproblemen wie Asthma bei den Bürger*innen zu senken. Zu den positiven Auswirkungen auf die Gesundheit zählt auch, dass Bäume als natürliche Lärmschutzmauern den Schall …

UIG-Antrag von denkhausbremen: Bundesregierung gibt „NABIS-Studie“ frei

denkhausbremen hat am 18. Februar eine Anfrage auf Grundlage des Umweltinformationsgesetzes (UIG) an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gestellt und darum gebeten, Ergebnisse und Berichte von Forschungsvorhaben zur Nationalen Biomassestrategie zur Verfügung zu stellen. Die für die Nationale Biomassestrategie (NABIS) maßgebliche Studie „Hintergrundinformationen zum Status Quo der Land- und Forstwirtschaft in Deutschland und zukünftigen Biomassepotenzial für die Erarbeitung der NABIS“ wurde nun als Kurzbericht an denkhausbremen übergeben und steht als Download zur öffentlichen Verwendung bereit. Hier downloaden……. Des weiteren verweist die Bundesregierung auf den BIOSTRAT-Abschlussbericht des Deutschen Biomasseforschungszentrums.  https://www.dbfz.de/nabis Die beteiligten Forschungsinstitute waren damit beauftragt, zu untersuchen, wie die Bundesregierung vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen und konkurrierender Nutzungsansprüche eine nachhaltige Erzeugung und effiziente Nutzung von Biomasse sicherstellen kann. Der Bericht fasst Daten und Szenarien zum Biomassepotenzial in Deutschland zusammen und zeigt, welche Herausforderungen und Nutzungskonflikte bestehen. Im Grundsatz identifiziert die Studie die Notwendigkeit, bei der energetischen Verwendung von Holz und bei der Futtermittelproduktion massiv einzuschränken, um eine zukünftige Versorgungslücke bei Biomasse zu vermeiden.  Zusammengefasst kommen die Forschungsinstitute zu folgenden Ergebnissen.  Status …

Debatteabend: Zukunft für alle! Am 9. April 2025 in Berlin

Debattenabend am 9. April 2025 in Berlin – Zukunft für alle! Demokratisch. Solidarisch. Ökologisch. Im aktuellen Bundestags Wahlkampf wurden wieder die üblichen Evergreens besungen: Zusammenhalt, Respekt oder Chancengleichheit. Wenn das mehr sein soll als ein paar dahin gesagte Plastikwörter, dann muss vor allem die toxische Ungleichheit der Menschen bei Vermögen, Lebenserwartung, Einfluss und Bildungschancen aus dem Weg geräumt werden.  Denn bei den Debatten um unsere Zukunft kommen vor allem die zum Zug, die Ressourcen, ein gutes Netzwerk oder einen direkten Draht zur Macht haben. Außerdem werden Tatkraft und Energie benötigt, über die vor allem diejenigen verfügen, die nicht permanent mit „über die Runden kommen” beschäftigt sind. Diese Ungleichheit wirkt wie ein Gift für die Demokratie. Dem wollen wir eine Veranstaltung entgegensetzen, bei der Menschen im Mittelpunkt stehen, die bei Zukunftsdebatten sonst nicht am Tisch sitzen: Die sich abgehängt fühlen, wenig Geld oder keine Wohnung haben, mit Krankheit oder Einschränkungen leben oder zugewandert sind. Gemeinsam gehen wir in den Dialog mit Fachleuten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.  Wir wollen konkrete Handlungsoptionen ausloten, wie der fortschreitenden Ungleichheit …