Biomasse: EU fragt, denkhausbremen antwortet
Statement zur Bürger/innen-Befragung der EU-Kommission zur europäischen Biomasse-Politik ab 2020 Die bisherige Biomasse-Politik der Europäischen Union hat fatale Folgen für die Umwelt. Sie hat dazu geführt, dass europäische Energiekonzerne sich auf globaler Holzeinkaufstour befinden. Die Stromriesen verfeuern das Holz in ihren Kraftwerken und werden dafür nach EU-Spielregeln mit öffentlichen Mitteln subventioniert. Dies führt zu Waldzerstörung und schadet dem Klima. denkhausbremen hat 2015 in den Südstaaten der USA und Frankreich zu den Auswirkungen der EU-Biomassepolitik recherchiert und engagiert sich gemeinsam mit seinen Partnern gegen die Kahlschlagpolitik der Stromkonzerne (www.denkhausbremen.de/kahlschlag-fuer-e-on-und-rwe). Jetzt überarbeitet die EU ihre Biomasse-Strategie ab 2020 und befragt dazu bis zum 10. Mai Bürger/innen und Interessensgruppen. Dazu hat denkhausbremen anzumerken: Die bisherige EU-Biomasse-Praxis führt z.B. zur Zerstörung schützenswerter Feuchtwaldgebiete in den Südstaaten der USA. Recherchen dokumentieren den Weg des Holzes vom Kahlschlag in US-Bundesstaaten wie North Carolina bis in die europäischen Kraftwerke. Deutsche Energiekonzerne wie E.ON und RWE profitieren von dieser falschen Biomasse-Strategie: Die Laufzeit ihrer Uralt-Kohlekraftwerke lassen sich die Stromkonzerne verlängern, in dem sie öffentliche Subventionen für die Umstellung auf Holzfeuerung kassieren. Holz als …










