Autor: Peter

Internationaler Tag der Wälder

NGOs: Hoher Verbrauch von Agrarrohstoffen und Holz zerstört Wälder weltweit 20.03.2015 Zum Internationalen Tag des Waldes fordern Umweltverbände die Politik und Gesellschaft auf, sich mehr für den Schutz und Wiederaufbau von Wäldern zu engagieren. Weltweit werden jährlich mindestens 13 Millionen Hektar Wald zerstört, das ist mehr als die gesamte deutsche Waldfläche (11 Mio.). Weitere große Waldflächen werden schwer geschädigt, etwa durch Holzeinschlag, den Bau von Straßen und Staudämmen oder durch Bergbauprojekte. „Vor allem der immense Verbrauch an Agrarprodukten, Holz, Papier und anderen Rohstoffen führt zu Waldschäden und Waldverlusten. Dabei sind Hunderte Millionen von Menschen weltweit auf Wälder angewiesen“, erklärt László Maráz, der Koordinator der AG Wald des Forum Umwelt & Entwicklung. Nach einer Studie der Umweltorganisation FERN importieren alleine die EU-Mitgliedsstaaten jährlich Agrar- und Holzprodukte im Wert von 6 Milliarden Euro, die aus illegaler Waldnutzung in den Tropen stammen. Die EU muss einen Aktionsplan starten und sich gegen die Entwaldung engagieren, die vor allem durch die Erzeugung von Agrarprodukten verursacht wird. Mit dem Verbrauch von Produkten aus Palmöl, Soja als Tierfutter, Rindfleisch und Leder wird …

The Future of Paper

denkhausbremen engagiert sich im Vorstand des Europäischen Papiernetzwerks EEPN. Nachfolgend eine aktuelle EEPN-Pressemitteilung. Fragen zum EEPN beantworten wir gerne. Weitere Informationen finden Sie auf der EEPN-Website. Nachfolgend eine aktuelle EEPN-Pressemitteilung:   Pressemitteilung des European Environmental Paper Network (EEPN): The Future of Paper                                                                                                                 30. Januar 2015   Anlässlich der Messe Paper World, die vom 31.1. bis zum 3.2. 2015 in Frankfurt stattfindet, präsentiert das European Environmental Paper Network (EEPN) seine Vision für eine nachhaltige Papierproduktion (Future of Paper) als Youtube-Video. Der Film veranschaulicht, dass wir den Papierkonsum für eine nachhaltige und gerechte Zukunft überdenken und verändern müssen. Der Clip ist das Ergebnis eines internationalen Prozesses, an dem sich im vergangenen Jahr weltweit 140 Organisationen beteiligt haben, um gemeinsam eine Global Paper …

Viel passiert in 2014!

denkhausbremen war 2014 in internationale Kampagnen eingebunden, bearbeitete nationale und regionale Projekte und engagierte sich in verschiedenen Netzwerken: Das Projekt bremer-speiseplan.de wurde erfolgreich abgeschlossen. Das Thema war “Vorfahrt für regional und bio in Bremer Kantinen”. Es entstand eine Kooperation mit dem Bremer Agrarbündnis. Der Diskussionsbeitrag “Metamorphosis of destructive logging companies” stößt eine internationale Debatte zu grünen Konzernversprechen an. denkhausbremen engagiert sich in relevanten Veranstaltungen zur aktuellen politischen Entwicklung in Indonesien. denkhausbremen beteiligt sich mit Regenwald-Performance des indonesischen Schauspielers und Medienkulturwissenschaftlers Boboy Simanjuntak an der größten Klima-Demo der Welt in Berlin. denkhausbremen engagiert sich im Vorstand des Europäischen Papiernetzwerks (EEPN) zu den Themen weltweite Expansion von Zellstoff- und Papierfabriken sowie der Zerstörung von Regenwäldern in Indonesien. Im Rahmen des Netzwerks Forest Movement Europe diskutiert denkhausbremen die Legitimation von NGOs sowie Grenzen und Potentiale ihrer Aktivitäten. In der AG Wald des Forum Umwelt und Entwicklung brachte sich denkhausbremen mit den Themen Holzhandels-Sicherungs-Gesetz sowie illegaler Holzhandel ein.

Projekt bremer-speiseplan.de erfolgreich abgeschlossen

Die Crew von denkhausbremen schließt das Projekts www.bremer-speiseplan.de erfolgreich ab: “Das war ein besonderer Moment!”, sagt Michael Gerhardt von denkhausbremen: “Konventionelle Landwirte haben gemeinsam mit Bio-Aktivisten und Experten mit hoher Fachkompetenz in respektvoller Atmosphäre ihre Argumente ausgetauscht, ohne die sonst üblichen Schwarz-Weiß-Muster zu bedienen. “ Über 30 Teilnehmer/innen diskutierten auf Einladung von denkhausbremen am Abend des 20. November 2014 in den Räumen des Paritätischen Bremen zum Thema “Vorfahrt für regional und bio in Bremer Kantinen”. Neben Fachpolitikern/innen aus der Bürgerschaft kamen u.a. der Bremische Landwirtschaftsverband, die BUND Jugend, Brot für die Welt sowie der Verein SozialÖkologie zu Wort. Weitere Diskussionsbeiträge lieferten Küchenchefs, Landwirte, Lebensmittel-Großhändler und Experten. Hier geht es zur Projekt Homepage.   

Vortrag: Die Kuh ist kein Klimakiller

Einladung zu einer Vortragsveranstaltung Ort: Borgfelder Landhaus Zeit: Montag, d. 8. Dezember um 20 Uhr Referentin: Dr. Anita Idel (hier auch als pdf-download) Die Kuh ist kein Klimakiller   Der Bremische Landwirtschaftsverband e.V. und die Bremer Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft (EVG) laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung mit der Tierärztin Dr. Anita Idel, Autorin des Buches „Die Kuh ist kein Klimakiller“ ein. Sind Kühe Klimakiller, wie oft behauptet wird, oder ist vielleicht sogar unter bestimmten Bedingungen das Gegenteil der Fall? Diese und andere Fragen wird die Referentin bei ihrem Vortrag in Bremen versuchen zu beantworten. Klar ist, „Kühe rülpsen Methan „, das 25 mal klimaschädlicher als CO2 ist. Dennoch sind Rinder unverzichtbar für die Welternährung – durch ihren Beitrag zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit und zur Begrenzung des Klimawandels: In nachhaltiger Weidehaltung haben Wiederkäuer das Potenzial, Kohlenstoff als Humus im Boden zu speichern. Kühe, Schafe und Büffel können in Symbiose mit ihren Pansenmikroorganismen Weidefutter zu Milch und Fleisch umwandeln. Deshalb sind sie prädestiniert zur Nutzung derjenigen Böden, die nicht beackert werden können, wie z.B. in Bremen das Blockland, das …

Erfolgreiches Fachgespräch

“Das war ein besonderer Moment!”, sagt Peter Gerhardt von denkhausbremen: “Konventionelle Landwirte haben gemeinsam mit Bio-Aktivisten und Experten mit hoher Fachkompetenz in respektvoller Atmosphäre ihre Argumente ausgetauscht, ohne die sonst üblichen Schwarz-Weiß-Muster. “ Über 30 Teilnehmer/innen diskutierten auf Einladung von denkhausbremen am Abend des 20. November 2014 in den Räumen des Paritätischen Bremen zum Thema “Vorfahrt für regional und bio in Bremer Kantinen”. Neben Fachpolitikern/innen aus der Bürgerschaft kamen u.a. der Bremische Landwirtschaftsverband, die BUND Jugend, Brot für die Welt sowie der Verein SozialÖkologie zu Wort. Weitere Diskussionsbeiträge lieferten Küchenchefs, Landwirte, Lebensmittel-Großhändler und Experten. Weitere Informationen und Fotos zum Fachgespräch finden Sie hier.

Getäuscht und abgespeist 2.0

Es wird getrickst und getäuscht, bis dass sich die Balken biegen, wenn es um die Herkunft der Fleischwaren geht, die auf den Tellern der Bremer Bürgerschaft landen. Das ergaben jetzt Recherchen von denkhausbremen. Am 08. Juni dieses Jahres hatten Bürgerschaft und beliefernder Metzger ein Fax zu ihrer Entlastung an denkhausbremen durchgereicht, in dem der beliefernde Großhändler Fleischer-Einkauf AG behauptete: “… können wir gewährleisten, dass unsere Schlachttiere in einem gesunden, kontrollierten und nachhaltigen Umfeld aufwachsen.” Durch Nachfrage von denkhausbremen unter Druck geraten, kommt in einem Antwort-Schreiben vom 31. Oktober 2014 der gleichen Fleischer-Einkauf AG genau das Gegenteil ans Licht: “Wir können hier ebenso wenig gewährleisten, wo ein Schlachttier aufgewachsen ist, bzw. ob es sich um ein gesundes, kontrolliertes und nachhaltiges Umfeld handelt, da wir nur Händler sind.” Was lernen wir aus dieser Geschichte? Glaube nicht jedem Zertifikat, das die Industrie Dir hinhält. Bremen muss seine öffentliche Beschaffung reformieren, damit nur noch Lebensmittel aus tatsächlich nachhaltiger und verantwortungsvoller Produktion in Zukunft eingekauft werden. Hier die vollständige Geschichte in vier Akten. Es erwartet die Leser/innen Fakten, die eigentlich …

Für Geld: EU will Natur zur Zerstörung freigeben!

Mit einem Brief an die EU-Kommission haben sich 68 Organisationen (u.a. auch denkhausbremen) dagegen ausgesprochen, dass Naturzerstörung mit einer Art modernem Ablasshandel grün gewaschen werden kann. Was plant Brüssel genau? Die EU will im Rahmen Ihrer “Biodiversitäts-Strategie 2020” großen Investoren alle Widerstände aus dem Weg räumen: Auch die letzten Naturräume in Europa sollen in Zukunft mit einem Geldablass weggebulldozert werden können. Sogenannte Experten berechnen den Geldwert einer Naturzerstörung durch einen Investor. Gleichzeitig soll ein Handel etabliert werden, der diese Zerstörung an anderer Stelle wieder ausgleicht. Auf diese Weise entsteht ein Markt für zerstörte Wälder, trockengelegte Moore und ausradierte Naturschutzgebiete. Dadurch sollen weitere Existenzgrundlagen und Kulturgüter durch die EU den Marktkräften geopfert werden. Wer mehr wissen will, kann sich auf den Seiten von Organisationen wie FERN oder Corporate Europe Observatory (CEO) informieren. Hier gibt es einen deutschen Hintergrundtext dazu.  

Studie zu Palmöl aus Liberia

denkhausbremen hat für das Forum Umwelt und Entwicklung in Berlin eine Studie zur problematischen Entwicklungen bei der Landnutzung in Liberia erstellt. Nachdem es für die großen Palmölkonzerne aus Südostasien immer schwieriger wird, in ihren Heimatregionen neue Flächen für die industrielle Plantagenproduktion zu erschließen, drängt es die Multis nach Afrika. Nationen wie Liberia sehen sich mit Expansionsplänen im großen Maßstab konfrontiert. Dabei kommen vor allem die traditionellen Landrechte der lokalen Bevölkerung unter die Räder. Hier geht es zum Download (6,3 MB).

Einladung zur Diskussion!

Wir möchten Sie gerne einladen: Hier finden sie unsere Einladung als pdf zum download.  Zu einem öffentlichen Fachgespräch mit dem Thema “Bremen diskutiert und handelt: Vorfahrt für regional und bio in Bremer Kantinen”. Im Rahmen unseres Projektes bremer-speiseplan.de wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Weitere Informationen zu unserem Projekt finden Sie auf: www.bremer-speiseplan.de Programm: 1. Einführung zum Thema regionales und biologisches Essen in Bremen Kantinen 2. Vorstellung des Projektes bremer-speiseplan.de 3. Statements aus Politik und Praxis 4. Diskussion 5. Nächste Schritte, Ausblick 6. Gelegenheit zum Gespräch bei Speisen und Getränken aus der Region Wir freuen uns, wenn Sie unsere Gäste sind. Monika Möhlenkamp und Peter Gerhardt von denkhausbremen e.V. Anmeldung bis zum 10. November 2014 per E-Mail: info@denkhausbremen.de oder Telefon: 0421 33048381